Wie funktioniert Online-Banking genau? Der digitale Zugang zum Bankkonto ermöglicht es Kunden, fast alle Transaktionen direkt über das Internet selbstständig durchzuführen und das Konto bequem und flexibel online zu verwalten.
Online-Banking hat den Umgang mit Geld in den letzten Jahren grundlegend verändert. Im Jahr 2024 nutzten rund zwei Drittel (67 %) der 16- bis 74-Jährigen in Deutschland Online-Banking – so viele wie nie zuvor.1
Banking-Apps und übersichtliche Online-Portale ermöglichen es, Kontobewegungen in Echtzeit zu verfolgen, Überweisungen zu tätigen und Daueraufträge zu verwalten. So lassen sich Finanzinformationen schnell einsehen und nachverfolgen.2
Im Folgenden finden sich praktische Tipps, um Online-Banking effizient und sicher zu nutzen.
Table of contents
Mit Online-Banking können Bankgeschäfte direkt über das Internet erledigt werden. Es kann ortsunabhängig genutzt werden und bietet Zugriff auf zentrale Funktionen ohne persönlichen Termin in der Filiale. Nutzer können von zu Hause oder unterwegs Konten verwalten, Zahlungen tätigen und Finanzen im Blick behalten.2
Der Zugang erfolgt über den Browser oder eine Banking-App. Banken schützen diese Abläufe durch Sicherheitsverfahren wie PIN und TAN, die den Zugriff und die Freigabe von Transaktionen steuern.
Online-Banking ist heute ein zentraler Bestandteil vieler digitaler Finanzprozesse. Es ermöglicht den Zugriff auf Informationen zu Konten, Karten und Depots und stellt Finanzdaten zeitnah bereit. So lassen sich Einnahmen und Ausgaben digital verfolgen und für die persönliche Budgetplanung nutzen.
Online-Banking bietet die Möglichkeit, finanzielle Angelegenheiten flexibel und selbstständig zu verwalten. Wie bei anderen digitalen Anwendungen erfordert die Nutzung technische Grundkenntnisse und ein Bewusstsein für mögliche Sicherheitsrisiken.
Vorteile | Herausforderungen |
|---|---|
Flexibilität: Bankgeschäfte jederzeit und von überall erledigen – unabhängig von Filialöffnungszeiten.3 | Zuverlässige Internetverbindung: Für einen reibungslosen Ablauf wird eine stabile Verbindung benötigt. |
Zeitersparnis: Überweisungen, Daueraufträge und Kartenverwaltung erfolgen ohne persönlichen Termin. | Digitale Kompetenz: Grundkenntnisse in der Nutzung von Apps und Online-Diensten sind hilfreich.4 |
Transparente Kontrolle: Kontostände und Umsätze sind zeitnah einsehbar, was bessere Finanzplanung ermöglichen kann.3 | Aufklärung zu Sicherheitsrisiken: Grundkenntnisse über Phishing und gefälschte Apps werden erfordert, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen. |
Kosteneffizienz: Einige Funktionen werden online ohne zusätzliche Gebühren angeboten. | Technische Vorsorge: Regelmäßige Software-Updates und sichere Passwörter, um Sicherheitsrisiken zu minimieren.4 |
Umweltfreundlichkeit: Durch papierlose Kontoauszüge und digitale Kommunikation werden Ressourcen geschont. | Virtuelle Kommunikation: Beratung und Service finden meist online statt, was mehr Eigeninitiative erfordert. |
Dieser Abschnitt bietet eine praxisnahe Schritt-für-Schritt-Anleitung, die zeigt, wie Online-Banking in der Praxis funktioniert: vom Einrichten des Zugangs über den sicheren Login bis hin zur Nutzung zentraler Funktionen. Online-Banking ist so gestaltet, dass es einfach zu bedienen und gleichzeitig durch moderne Sicherheitsverfahren geschützt wird.
Vor der Nutzung ist eine Registrierung für das Online-Banking erforderlich. Nach der Freischaltung stellt die Bank persönliche Zugangsdaten bereit, meist einen Benutzernamen oder die Kontonummer sowie eine persönliche PIN. Diese Kombination ermöglicht einen Einstieg ins digitale Banking und bildet die Grundlage für alle weiteren Online-Funktionen.
Der Login erfolgt über die offizielle Website oder die Banking-App der Bank. Dabei ist es wichtig, ausschließlich verschlüsselte Verbindungen zu verwenden, erkennbar daran, dass die URL mit „https://“ beginnt.
Viele Banken nutzen zusätzlich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, zum Beispiel über eine TAN-App oder einen TAN-Generator, um den Zugriff zusätzlich zu verifizieren. So wird der Kontozugang auch bei täglichen Anmeldungen überprüft.
Ist der Zugang einmal eingerichtet, stehen zahlreiche Online-Banking-Funktionen bereit. Viele Banking-Apps bieten eine übersichtliche Navigation, Push-Benachrichtigungen über Kontoaktivitäten und integrierte Suchfunktionen. Dadurch können Nutzer auch unterwegs ihr Konto verwalten und auf Änderungen in Echtzeit reagieren.
Die wichtigsten Funktionen im Überblick2:
Online-Banking nutzt heute vielfältige Sicherheitsverfahren, die den Zugriff und Transaktionen schützen. Banken setzen mehrstufige Sicherheitsverfahren ein, darunter Verschlüsselung und Identitätsprüfungen. Gleichzeitig trägt umsichtiges Verhalten der Nutzer wesentlich dazu bei, Risiken zu vermeiden.
Zu den häufigsten Gefahren zählen Phishing, Schadsoftware (zum Beispiel Trojaner) und gefälschte Apps, die oft durch unsichere Netzwerke oder schwache Passwörter begünstigt werden. Wer diese Gefahren kennt und grundlegende Sicherheitsregeln beachtet, kann Risiken beim Online-Banking reduzieren.
Banken in Deutschland unterliegen strengen Sicherheitsvorgaben, die sie dazu verpflichten, aktuelle Verschlüsselungstechnologien einzusetzen und Transaktionen zu überwachen, um unbefugte Zugriffe zu erschweren. Online-Banking ist nur mit einem aktivierten Sicherheitsverfahren nutzbar. Das PIN-/TAN-System bildet dabei die Grundlage sicherer Transaktionen.
Bei der ersten Registrierung erhalten Kunden eine persönliche PIN, die sie anschließend ändern müssen. Diese PIN wird bei jeder Anmeldung zur Identifikation abgefragt.
Nach der Freischaltung können Nutzer ein TAN-Verfahren wählen. Mit einmalig generierten TANs wird jede Überweisung bestätigt – so sind Transaktionen zusätzlich vor unbefugtem Zugriff abgesichert. Zu den gängigsten Methoden gehören pushTAN (die TAN erscheint direkt in der Banking-App) und photoTAN, bei der ein QR-Code per App gescannt wird.5
Ein großer Teil der Sicherheit beim Online-Banking liegt in den eigenen Händen. Regelmäßige Aktualisierungen von Geräten und Apps können dazu beitragen, das Risiko potenzieller Sicherheitslücken zu verringern. Ebenso wichtig ist es, Bankgeschäfte ausschließlich über private Netzwerke abzuwickeln, da öffentliches WLAN als weniger geschützt gilt.
Außerdem sorgen starke, einzigartige Passwörter und die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung zusätzlich für Schutz. Auch die Aktivierung biometrischer Sicherheitsfunktionen, zum Beispiel mit Fingerabdruck oder Face-ID, kann den Zugang zusätzlich absichern.3
Auch beim Umgang mit Nachrichten und Apps ist Aufmerksamkeit besonders wichtig. Seriöse Banken fordern Passwörter oder TANs grundsätzlich nicht per E-Mail an. Um sich vor solchen Risiken zu schützen, lohnt es sich zu wissen, wie Phishing-Mails identifiziert und gefälschte Zahlungs-Apps erkannt werden können.6
Für Online-Zahlungen und Geldtransfers kann PayPal eine nützliche Ergänzung zum klassischen Online-Banking sein. Die digitale Geldbörse unterstützt eine zentrale Organisation von Zahlungs- und Abrechnungsprozessen.
PayPal kann Online-Banking in vielen Situationen gut ergänzen, etwa wenn es darum geht, Zahlungen flexibel zu gestalten. PayPal arbeitet hart daran, Ihre Transaktionen zu schützen.Die digitale Geldbörse bietet moderne Verschlüsselung und kann helfensensible Daten bei jeder Transaktion zu schützen.
Geld online senden mit Paypal geht einfach und schnell – ob an Freunde oder beim Online-Einkauf. Bei Rücksendungen oder nicht gelieferten. Artikeln können Kunde zusätzlich vom Käuferschutz profitieren.7 So wird Online-Bezahlen weltweit komfortabel und sicher.